…Julian Heck, julianheck.de.

Alle 14 Tage findest du hier unter der Rubrik 5 Fragen an… ein Interview mit einem Menschen, der es geschafft hat, seinen Traum zu leben. Jeder kann eine Rampensau sein – diese Interviews sollen dir Mut machen und zeigen, dass es immer einen Weg gibt.

Viel Spaß mit Julian 🙂

Du bist Selbstmarketing-Coach und Gründer von KeinStartup. Was genau ist dein Herzensthema?

Ich liebe es einfach, andere Unternehmer dabei zu unterstützen, Klarheit zu bekommen bei ihrer Positionierung und das Ganze dann selbstbewusst und authentisch nach draußen zu kommunizieren. Gerade in der Online-Business-Szene wird viel über einzelne Marketing-Kanäle gesprochen und den schnellen Weg zum Reichtum. Baue dir einen Sales Funnel und verdiene 6-stellig, das funktioniert leider nicht so einfach – und schon gar nicht nachhaltig. Genau das ist aber mein Ansatz: Ich möchte, dass Unternehmer ein nachhaltiges Business aufbauen, indem sie sich klar positionieren, ein tolles Angebot für ihre Zielgruppe erarbeiten und damit sichtbar werden – als Personal Brand.

Wie war der Weg in die Selbstständigkeit für dich?

Mein Weg in die Selbstständigkeit bin ich schon sehr früh gegangen. Schon in der Schule habe ich nebenbei als freier Journalist gearbeitet für lokale und regionale Zeitungen. Zwei Jahre nach meinem Abitur habe ich dann eine lokale Onlinezeitung gegründet, zwei Jahre später wieder eingestampft und währenddessen schon viele weitere Aufträge gehabt für Branchenmagazine im Bereich Journalismus und Digitalisierung. Erst vor rund einem Jahr habe ich mir eines meiner Lieblingsthemen – Selbstvermarktung – geschnappt und daraus ein Coaching-Angebot entwickelt. Es verlief also alles andere als geradlinig, aber das war auch gut so. Genauso wie Tatsache, dass ich meine Selbstständigkeit neben der Schule und dem Studium aufgebaut habe. Somit hatte ich nicht den Druck, von Beginn an ein gutes Einkommen haben zu müssen – wobei ich das in der Tat recht schnell bekam.

Welche Hürden hättest du gerne gemieden?

Ach, Hürden sind unbequem, aber sie sind schließlich dafür da, dass man an ihnen wächst. Insofern bin ich für diese Hürden sogar dankbar. Obwohl, auf eine Hürde hätte ich gerne verzichtet – und würde das heute noch gerne tun: Bürokratie.

Die ersten ausgebuchten Seminare waren sicher wundervolle Erfolge für mich. Genauso ist jedes Feedback meiner Teilnehmer nach einem Seminar oder Coaching ist immer wieder ein toller Erfolg. Sehr positiv beeindruckt bin ich von der Nachhaltigkeit. Wenn Monate nach einem Seminar nochmal eine Mail mit einem Dank und Erfahrungen nach dem Seminar kommt, freue ich mich einfach und weiß – ich mache genau das, was ich am besten kann.

Welche Erfahrung war besonders wertvoll für dich?

Es gab bisher schon viele Momente, für die ich sehr dankbar bin. Einer dieser Momente war aber sicherlich besonders wertvoll. Ich habe in der Zeit, als ich meine lokale Onlinezeitung hatte, eine Crowdfunding-Aktion gestartet mit dem Ziel, passend zu der Online-Ausgabe ein schönes Printmagazin herauszugeben. Damit bin ich allerdings gnadenlos gescheitert. Allerdings habe ich mich dann nicht vergraben, sondern bin damit offensiv an die Öffentlichkeit gegangen. Ich habe über mein Scheitern geschrieben und war dabei sehr selbstreflektierend, habe also meine Fehler analysiert. Das hat für eine solche positive Aufmerksamkeit gesorgt, dass ich anschließend zahlreiche Vorträge halten und Unternehmer genau zu diesem Thema beraten durfte. Im Nachhinein also geschicktes Selbstmarketing. Seitdem weiß ich: Scheitern ist okay, weil ich zum einen etwas daraus lerne und zum anderen sogar richtig davon profitieren kann, wenn ich damit clever umgehe.

Welches Motto/welches Zitat/welche Lebensweisheit willst du meinen Leserinnen und Lesern mit auf den Weg geben?

Carpe Diem. Genieße bzw. nutze den Tag. Das habe ich mir nach dem Tod meiner Mutter auf den Arm tätowieren lassen. Es ist für mich zu jederzeit die Erinnerung an sie und an die Tatsache, dass all die Sorgen und Problemchen des Alltags unwichtig sind und ich täglich etwas dafür unternehmen sollte, um diesem Motto gerecht zu werden.

Lieber Julian, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen und uns diesen Einblick gewährt hast 🙂

Wer hier Rede und Antwort steht:

Julian unterstützt Unternehmer in Coachings und Seminaren dabei, eine messerscharfe Positionierung und eine kluge Selbstmarketing-Strategie zu erarbeiten, damit sie mit digitalen Mitteln neue Kunden gewinnen.

 

Personal Branding ist die Anti-Strategie zur Kaltakquise, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Es geht hierbei nicht darum, einzelnen Trends und Hypes hinterherzurennen, sondern ein Fundament zu legen, damit du mit einem guten Angebot kontinuierlich Kunden anziehst.

 

Zu den zentralen Werten von Julian gehören Vertrauen, Authentizität und Gelassenheit. Sie prägen nicht nur seinen öffentlichen Auftritt, sondern auch die Zusammenarbeit mit Kunden. Das Coaching ist niemals oberflächlich, sondern intensiv, unaufgeregt, ehrlich und unverkrampft.

 

Wenn du endlich deinen Bauchladen loswerden und stattdessen ein klares Profil und mehr Sichtbarkeit haben möchtest, um nicht mehr Klinken putzen zu müssen, sondern zahlreiche Anfragen bearbeiten zu dürfen, dann bist du bei Julian genau richtig – vorausgesetzt, du erwartest keinen hyperaktiven Motivator, sondern einen Strategen mit Weitblick.

 

Website: https://julianheck.de

Coaching-Angebot: http://personalbranding-coach.de

Kennenlerngespräch: https://julianheck.de/kennenlerngespraech

Sichtbarkeits-Check: http://sichtbarkeits-check.de

Kostenloser Positionierungskurs: https://julianheck.de/7-schritte-zu-einer-messerscharfen-positionierung

Selbstmarketing-Podcast: http://selbstmarketing-podcast.de

Facebook-Gruppe „Solopreneure & Freelancer“: https://www.facebook.com/groups/490345121127214/

Jetzt ist wieder deine Meinung gefragt: Wo stehst du gerade mit deiner Selbständigkeit? Welche Hürden hättest du gerne schon überwunden? Wir freuen uns über deinen Kommentar 🙂

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