Kein Hungern. Kein Verzicht. Kein Ausdauersport bis zum Umfallen. Und trotzdem Gewicht verlieren. Das wär’s, oder?

Menschen nehmen täglich den Kampf gegen überflüssige Pfunde auf – und viele scheitern nach ziemlich kurzer Zeit wieder. Ist dir das auch schon mal passiert?

Dann will ich dir mal was verraten: es liegt nicht daran, dass du die falsche Diät gewählt hast. Es liegt an deiner inneren Einstellung, an deiner mentalen Programmierung. Deine Gefühle, dein Geist und dein Körper befinden sich nicht im Einklang. Man könnte auch sagen, sie wollen unterschiedliche Dinge.

Mentales Training unterstützt dich dabei, deine innere Balance wiederzufinden. Durch mentale Techniken schaffst du es, dein Wunschgewicht zu bekommen. Ohne Hungern. Ohne Verzicht. Ohne Ausdauersport bis zum Umfallen.

Wie das funktionieren soll? Ich verrate es dir.

Was du tust, ist nicht was du denkst, ist nicht was du fühlst

„Abnehmen“ oder „weniger wiegen wollen“ gehört ganz klar in die Kategorie Zielerreichung. Es gibt Menschen, die erreichen jedes Ziel, das sie sich einmal gesetzt haben. Und dann gibt es diejenigen, die nach einer bestimmten Zeit entweder aufgeben oder umdrehen – oder einfach stehen bleiben und sich keinen Zentimeter mehr weiter bewegen.

Wenn du ein selbstgestecktes Ziel einfach nicht erreichen kannst, gibt es dafür mehrere Gründe:

Das Ziel ist falsch formuliert.

Das Ziel ist gar nicht DEIN Ziel.

Das Ziel hinter dem Ziel – der versteckte Wunsch – ist ein ganz anderer.

Du hast Angst vor den Konsequenzen.

Du hast Angst vor der Veränderung.

Kleiner Denkanstoß am Rande: Hast du nur beim Thema Abnehmen das Problem, es einfach nicht gebacken zu bekommen? Oder zieht sich das durch alle Lebensbereiche, für die du dir ein Ziel gesetzt hast?

Nun aber zurück zum Thema. Abnehmen hat also in den wenigsten Fällen etwas mit der richtigen Diät zu tun. Wenn deine innere Einstellung, deine mentale Fokussierung, nicht stimmt, kannst du machen, was du willst. Du wirst scheitern. Weil du dich quasi selbst boykottierst. Bevor du dir also irgendein hippes Ernährungs- oder Sportprogramm auf die Fahnen schreibst, solltest du erst mal mit dir und in dir selbst aufräumen. Dazu empfehle ich dir die folgenden Schritte:

Klare Ziele und freiwillige Opfer

Was will ich WIRKLICH? Diese Frage solltest du dir zu Beginn auf jeden Fall stellen. Willst du tatsächlich abnehmen? Oder steckt dahinter in Wahrheit ein ganz anderer, tiefer Wunsch? Wenn ja, welcher ist es?

Wenn du diesen Wunsch ausfindig gemacht hast – dein eigentliches Ziel – dann schreibe ihn auf. Anschließend überprüfst du deine Formulierung dann nach dem SMART-Prinzip. Ist dein Ziel

Spezifisch genug? Ist es also greifbar, könnte ein Außenstehender anhand deiner Formulierung auch verstehen, worum es dir geht? Oder kommt dein Ziel noch viel zu schwammig rüber?

Messbar? Hast du bestimmte Kriterien festgelegt, anhand derer du über die Zeit erkennen kannst, dass du dein Ziel erreicht hast oder ihm zumindest näher gekommen bist?

Attraktiv? Hast du selbst überhaupt Bock darauf, das Ziel zu erreichen?

Realistisch? Ist das Ziel für dich mit den dir zur Verfügung stehenden Ressourcen überhaupt erreichbar? Kannst du es aus eigenen Stücken schaffen?

Terminiert? Bis wann genau willst du dein Ziel erreicht haben? Und wie sehen etwaige Zwischenschritte aus?

Wenn du dein Ziel SMART formuliert hast, überlege dir als nächstes, welche Opfer du bringen kannst und willst, um das Ziel zu erreichen. Und sei in diesem Punkt absolut ehrlich zu dir selbst! Es bringt überhaupt nichts, wenn du z. B. sagst, dass du auf Schokolade komplett verzichten wirst, wenn du das überhaupt nicht willst. Opfere realistisch!

Glaubensmuster erkennen und Blockaden lösen

Im zweiten Schritt geht’s ans Eingemachte. Du solltest herausfinden, welche Hindernisse dich davon abhalten, dein Ziel zu erreichen. Das können festgefahrene Glaubenssätze à la „Das schaffe ich doch sowieso nicht“ sein, das können aber auch Menschen aus deinem Umfeld sein, die dir deinen Erfolg gar nicht ehrlich gönnen. Diese fiesen Blockaden gilt es aufzustöbern und aufzulösen. Womit wir beim nächsten Schritt angekommen wären.

Alten Ballast abwerfen

Das ganze alte Gedankenzeugs, das du jetzt ausgegraben hast, muss natürlich irgendwo hin. Ich persönlich verpacke diesen Ballast gerne gedanklich in einen großen Karton, den ich dann von der Müllabfuhr abholen lasse. Du kannst aber auch alles im Meer versenken oder „vom Winde verwehen“ lassen – deine Gedanken, deine Entscheidung!

Falls du beim Aufräumen Menschen ausgemacht hast, die die dir mit ihren Aussagen oder ihrem Verhalten dir gegenüber im Wege stehen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Du könntest diese Menschen zum einen aus deinem Leben verbannen. Das ist aber oft ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen, weil  wir diese Menschen ansonsten ja ziemlich gerne haben. Daher empfehle ich dir diese beiden Optionen: Sprich direkt mit den Betroffenen und sag ihnen, dass sie Aussage XY bzw. Verhalten AB zukünftig unterlassen sollen – du willst es nicht mehr hören. Oder beschließe einfach, dass du diese Seite deiner lieben Menschen einfach aus deinem Leben verabschiedest und sie für dich keine Rolle mehr spielen.

Neue Muster etablieren und festigen

Wenn der alte Ballast weg ist, ist Platz für neues. Jetzt kannst du neue Muster und Verhaltensweisen etablieren, die dich dabei unterstützen, dein Ziel zu erreichen. Du könntest täglich frisch kochen, zwei Mal die Woche tanzen gehen, dich einer Walking-Gruppe anschließen, endlich mal Yoga ausprobieren, und, und, und… Wichtig ist, dass du es gerne tun willst. Es ist erlaubt, was Spaß macht 🙂

Leichter gesagt, als getan

„Hör‘ mal, Carina, das ist ja alles schön und gut. Aber das krieg‘ ich doch alleine gar nicht alles so gut hin.“

Dazu sage ich ein klares – Jein. Natürlich ist es nicht einfach, die oben genannten Schritte zu gehen. Denn die Grundvoraussetzung dafür ist, dass du absolut ehrlich zu dir selbst bist. Und gerade das fällt uns oft sehr schwer. Trotzdem kannst du es schaffen. Und dann steht einem gesunden Gewichtsverlust und anschließenden Halten des Wohlfühlgewichts nichts mehr im Wege – vor allem nicht du selbst.

Aber ich gebe dir natürlich Recht, mit der richtigen Unterstützung geht es viel leichter. Auch ich habe mir zur Aufarbeitung meiner negativen inneren Blockaden professionelle Hilfe von außen geholt. Wir Coaches sind nämlich keineswegs davor gefeit, uns selbst mal so richtig ordentlich in die Tasche zu lügen 😉

Wenn du es wirklich willst und die Augen ein bisschen offen hältst, findest du in deinem Umfeld sicher Gleichgesinnte, die dich unterstützen und immer wieder motivieren.

Eine starke Gemeinschaft ist Gold wert. Wenn du dazu noch Lust auf mentale Impulse, regelmäßige Mini-Challenges, Online-Sprechstunden mit deinem Mentalcoach, Expertenrunden und klare Zielvereinbarungen hast, schau dir doch mal mein Gruppenprogramm „Deine Fett-weg-Challenge – Durchhalten leicht gemacht!“ an. Hier kannst du schon für kleines Geld dabei sein. Kontaktiere mich gerne für ein kostenloses Info-Gespräch, dann erzähle ich dir alles in Ruhe.

Jetzt sag‘ aber mal: Kannst du glauben, was ich oben geschrieben habe? Ist Abnehmen ohne frustrierende Diät und quälende Sporteinheiten wirklich möglich? Oder siehst du das anders? Ab in die Kommentare mit deiner Meinung 🙂

2 Kommentare

  1. Simone

    Ich werde daran arbeiten.
    Alle Fragen nacheinander abarbeiten.
    Und dann berichte ich wieder. 😉

    Antworten
    • Carina Reitz

      Liebe Simone,

      super, das freut mich 🙂 Ich bin gespannt auf deine Erkenntnisse.

      Liebe Grüße
      Carina

      Antworten

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