Das hier ist der letzte Artikel zu meiner Serie 7 Säulen für dein Traumbusiness. Gleichzeitig ist er auch mein Beitrag zur Blogparade „Einen Scheiß muss ich – warum man nicht jeden Trend mitmachen muss“ von Elke Schwan-Köhr von Federführend Media. Eigentlich wollte ich dafür in zwei Wochen einen separaten Artikel schreiben – eigentlich. Aber dann habe ich entschieden, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist. Weil das, worüber ich gleich schreiben werde, dir für dein Business vielleicht mehr bringen wird, als irgendwelche 08/15-Tipps zum Thema Mindset. Falls nicht, darfst du dich gerne beschweren – dann schiebe ich die Tipps einfach in einem separaten Artikel hinterher 😉

Zwangspause

Ich will dir kurz erzählen, wie es dazu gekommen ist, dass ich diesen Artikel genau zu diesem Zeitpunkt schreibe. Diese Woche begann im Prinzip wie eine ganz normale Arbeitswoche. Ich hatte eine lange To-Do-Liste auf meinem Schreibtisch liegen, die ich Punkt für Punkt abarbeiten wollte. Und ich gebe zu, auf einige dieser Punkte hatte ich überhaupt keine Lust und das setzte mich irgendwie unter Druck. Vielleicht kennst du das ja auch? Naja, ich machte mich also an die Arbeit, der Montag verlief nach meinem eigenen Maßstab einigermaßen erfolgreich. Abends fühlte ich mich dann ungewohnt schlapp und in meinem Hals machte sich ein komisches Gefühl breit. Ich beschloss, früh ins Bett zu gehen (das heißt in meinem Fall gegen 23:00 Uhr), mich ordentlich auszuschlafen und dann würde es am nächsten Tag schon wieder gehen.

Am nächsten Morgen – Pustekuchen! Es ging gar nix. Mich hatte über Nacht eine fiese Erkältung erwischt. Nachdem ich eine Runde mit dem Hund gedreht hatte, ging es mir immer noch nicht wirklich besser. Die frische Luft und die Bewegung hatten zwar gut getan, aber an meinem Gesamtzustand nicht wirklich etwas geändert. Ich wollte mich einfach wieder hinlegen, aber auf meinem Schreibtisch wartete ja meine To-Do-Liste. „Ich muss doch wenigstens ein bisschen was schaffen heute“, so dachte ich mir. Aber mein Körper sagte mir ganz klar: „Einen Scheiß musst du – außer gesund werden!“

Ich also ab auf die Couch, allerdings mit einem schlechten Gewissen im Gepäck. Und als ich da so lag in meinem Elend, kam mir irgendwann der Gedanke: „Warum hast du ein schlechtes Gewissen und vor allem wem gegenüber? Niemand zwingt dich zu etwas – außer du selbst.“

So kam ein Gedanke zum anderen. Dabei fiel mir auch Elkes Blogparade ein und ich beschloss, mir mal darüber klar zu werden, was ich aktuell alles für mein Business tun und lassen MUSS und was davon ich wirklich tun und lassen WILL…

Ob ich für mich Klarheit gewonnen habe, erzähle ich dir später. Jetzt will ich dir erst mal einen kurzen Überblick darüber geben, was du angeblich UNBEDINGT tun musst, damit dein Business so richtig erfolgreich wird – und dir meine Erfahrungen schildern. Bist du bereit? Hier sind meine TOP 7!

1. Du musst dich spezialisieren

Stell‘ dir mal folgendes vor: Du machst deinen Wocheneinkauf. Dabei fährst du zum Bäcker, um Brot zu kaufen, zum Metzger für Wurst und Fleisch, danach geht’s in den Getränkemarkt, dann zum Gemüsehändler, ins Haushaltswarengeschäft und zum Schluss noch in den Feinkostladen. Hättest du da Bock drauf? Jede Woche? Oder ist es dir nicht lieber, alles an einem Ort zu bekommen, um den Aufwand für dich selbst in Grenzen zu halten?

Ok, das Beispiel hinkt vielleicht ein bisschen, denn jedes dieser Fachgeschäfte hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Was ich damit aufzeigen will ist, dass Spezialisierung sowohl für dich selbst, als auch für deinen Kunden ganz schön anstrengend werden kann. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, nicht blind dem Spezialisierungswahn zu folgen. Überlege dir genau, ob und in wieweit es für dich Sinn hat, dich mit deinem Business auf bestimmte Kunden- und Marktsegmente zu fokussieren.

Ich hab‘ mich (mittlerweile) spezialisiert, auf Introvertierte. Mehr aber nicht. Ich arbeite sowohl mit Frauen, als auch mit Männern und  das egal in welchem Alter. Ich habe KEINEN Kundenavatar (oder Persona). Ich habe kein Bild von „Uschi, 35 Jahre alt, alleinerziehende introvertierte Linkshänderin, die davon träumt, sich mit ihrer Erdbeermarmeladen-Manufaktur selbständig zu machen“ in meinem Kopf.

Ob mir dadurch Klienten durch die Lappen gehen? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Was mir persönlich an diesem ganzen Spezialisierungs-Gedöns momentan am meisten auf den Keks geht ist, dass sich irgendwie alle auf Coaches, Berater und Trainer als Zielgruppe einschießen. Es gibt Marketing-Experten für Coaches, Finanzberater für Coaches, Sichtbarkeitshelfer für Coaches, Coaches für Coaches, usw. Vielleicht ist meine Wahrnehmung als „Betroffene“ da ziemlich verzerrt, aber komisch ist es doch. Vor allem, weil mir diese Menschen irgendwie alle das Gleiche versprechen. Und weil ich das Gefühl habe, dass sich alle auf diese Zielgruppe eingeschossen haben, weil sie sehr attraktiv ist. Wirklich Gedanken um deren Bedürfnisse und besonderen Herausforderungen haben sich aber wohl nur die wenigsten gemacht. Denn wer mir verspricht, dass ich „in 2 Wochen 10 neue Klienten gewinnen kann“, hat einfach nicht verstanden, was meine Arbeit als Coach ausmacht.

2. Du musst einen Blog betreiben

Als ich mich selbständig gemacht habe war das letzte, was ich wollte, einen Blog zu haben. Ich habe mich allerdings ziemlich schnell von diesem Fieber infizieren lassen und mittlerweile gibt’s von mir wöchentlich einen neuen Beitrag. Ich blogge gerne, weil ich gerne schreibe. Und tatsächlich habe ich dadurch mehr Reichweite und Bekanntheit erlangt. Aber ich würde sofort damit aufhören, wenn ich selbst keine Lust mehr oder das Gefühl hätte, nichts mehr zu sagen zu haben.

3. Du musst Präsenz in den sozialen Medien zeigen

Facebook ist Pflicht, mit mindestens drei, besser sogar noch 5 Beiträgen pro Tag. Darüber hinaus musst du noch in mindestens einem weiteren sozialen Netzwerk täglich präsent sein. Die Königsdisziplin aber ist natürlich, wenn du Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, XING und Linked In parallel betreibst und dazu noch einen eigenen Kanal auf YouTube betreibst.

Ganz ehrlich? Wenn ich das machen würde, bräuchte ich einen Assistenten – in Vollzeit.

Ich bin hauptsächlich auf Facebook tätig. Dort poste ich ein- bis zwei Mal täglich auf meinen beiden Seiten. Das ist weit weg vom propagierten Optimum, aber laut Likealyzer bin ich damit gar nicht so schlecht unterwegs, mit einer Auswertung von 83 Punkten J Außerdem bin ich auch in Gruppen aktiv. Dabei habe ich mich auf eine kleine Auswahl beschränkt, in der ich sehr oft und regelmäßig präsent bin – natürlich auch in meiner eigenen Gruppe. Mehr schaffe ich nicht und will ich auch gar nicht. Ich bin nicht der Typ für halbherziges, oberflächliches Geschreibsel – und das wäre es, wenn ich auf jeder Hochzeit tanzen wollte.

4. Du musst eine Strategie für deine Beiträge haben

Hier kann ich mich kurz fassen. Ich habe keine Strategie für meine Beiträge. Noch nie gehabt. Ich poste, was ich interessant oder spannend und für meine Zielgruppe passend finde. Und zwar nicht Wochen im Voraus geplant, sondern relativ kurzfristig. Fertig.

5. Du musst Live-Videos machen

Das ist DER Trend in diesem Jahr. Wer etwas auf sich hält und sein Business voranbringen will, macht Live-Videos. Am besten mehrmals in der Woche und für jeweils mindestens 15 Minuten. Je länger, desto besser. Aber mal ganz ehrlich: wer schaut sich ein Live-Video an, das 60 Minuten lang geht? Du etwa? Ich nicht.

Da werden die Marketing-Experten jetzt aufschreien. Schließlich soll ich ja nicht von mir ausgehen, sondern von meinen Wunschkunden. Aber die sollen ja zu mir passen. Also sind das konsequenterweise Menschen, die wie ich Inhalte erst mal scannen und sich dann entscheiden, womit sie sich intensiver beschäftigen wollen. Also Menschen, die tendenziell erst mal kein 60-Minuten-Video schauen wollen. Klar, oder?

6. Du musst dir eine große E-Mail-Liste aufbauen

Ohne E-Mail-Liste verkaufst du nichts. Also hab‘ ich mich daran gemacht, eine entsprechende Liste aufzubauen. Meine Liste ist immer noch ziemlich klein – aber auch ziemlich treu und sie geizt nicht mit Feedback. Meine Angebote verkaufe ich auch an meine Newsletter-Kontakte – aber zu einem großen Prozentsatz auch über Postings und Werbeanzeigen auf Facebook. Ich kann das also nicht unbedingt bestätigen…

7. Du musst kostenlosen Content liefern

Bevor du dein Angebot verkaufen kannst, musst du erst mal ganz viel kostenlosen Content liefern. Um Vertrauen aufzubauen und zu zeigen, dass du es wirklich drauf hast. Hab‘ ich gemacht, ziemlich lange. Will ich jetzt nicht mehr. Zumindest nicht mehr so, wie bisher. Denn mal ehrlich, wo gibt es so umfangreiche Kostproben, wie ich sie als Coach optimalerweise raushauen soll? Beim Metzger darf ich vielleicht mal ein Stückchen Wurst probieren, aber gleich den ganzen Ring Fleischwurst? Und wenn ich ein neues Auto kaufen will, darf ich das Modell vielleicht mal eine halbe Stunde lang Probe fahren. Aber das Auto vier Wochen lang mit nachhause nehmen und dann entscheiden? Nö.

Das Ganze hat auch noch einen weiteren Nachteil, wie ich finde: wenn du ständig nur kostenlosen Content rausgibst, fühlst du dich selbst irgendwann wertlos. Denk‘ mal drüber nach…

Sichtbarkeit hat zwei Gesichter

Klar ist und das will ich hier nicht bestreiten, dass du sichtbar sein solltest, wenn du mit deinem Business erfolgreich sein willst. Aber tu das zu deinen Bedingungen. Denn sonst könntest du Gefahr laufen, deinen Kunden irgendwann auf den Sack zu gehen, weil du gefühlt überall präsent bist. Oder mit dem Ergebnis, dass du von deinem ursprünglichen Weg abweichst, weil du deinen Kunden unbedingt gefallen willst. Was bleibt für dich dann übrig? Welchen Preis zahlst du?

In der letzten Woche habe ich auf meinem HeavyBlog für Musiker einen Artikel geschrieben, warum du dich für deine Fans nicht verbiegen und authentisch bleiben solltest. Der kann dir vielleicht nochmal eine zusätzliche Anregung sein.

Meine Entscheidung

Ich will mein Versprechen noch einlösen und dir sagen, ob ich für mich Klarheit gewonnen habe. Ja, das habe ich und das wird in meinen Ausführungen oben ja vielleicht auch schon deutlich. Ich werde einige Dinge weitermachen, weil sie für mich und mein Business passen und mir Spaß machen. Andere Dinge werde ich verändern oder gar nicht mehr machen. Nachdem mir das klar geworden war, hab‘ ich übrigens einen Stift genommen und meine komplette To-Do-Liste für diese Woche durchgestrichen. Ich kümmere mich jetzt erst mal um meine Gesundheit und dann fange ich wieder an – mit einem weißen Blatt Papier und genau den Dingen, die mir wirklich am Herzen liegen <3

Wenn du für dich aus diesem Beitrag nur eine Erkenntnis mitnimmst, dann hoffentlich die, dass du rein gar nichts MUSST. Probiere ruhig alles aus, aber entscheide dann, was wirklich zu dir und deinem Business passt und was nicht. Und gönn‘ dir ab und zu mal Zeitfenster, in denen du dir sagst „einen Scheiß muss ich“ – bevor dich dein Körper daran erinnert. Denn dann ist es schon allerhöchste Zeit!

Wie steht’s um dich und dein Business? Bist du auch in der „Ich muss“-Spirale gefangen? Berichte mir von deinen Erfahrungen, ich freue mich wirklich sehr über deinen Kommentar.

16 Kommentare

  1. Elke Schwan-Köhr

    Liebe Carina,
    ach, du sprichst mit so aus dem Herzen! Genau das, was du in deinem Artikel beschreibst, war für mich der Anlass für die Blogparade. Und ich überlege grade, wie ich jetzt meinen eigenen Artikel schreibe – du hast ja alles schon gesagt, was ich auch hätte sagen wollen 😉 (Nee, keine Sorge, mir fällt da schon noch was ein bzw. mir ist schon was eingefallen, also kommt da auf jeden Fall auch von mir noch was.)

    Ja, ich war – und bin es manchmal immer noch – in der „Ich muss“-Spirale gefangen. Aber an meiner Pinnwand hängt schon seit einiger Zeit ein selbstgebasteltes Schild auf dem der Titel der Blogparade steht. Und das visiere ich immer dann an, wenn ich den Sog wieder spüre. Meistens hilft es. Ich mach, worauf ich Bock hab – das war doch einer der Gründe, warum ich mich selbständig gemacht hab: Ich wollte nicht mehr Dinge machen MÜSSEN, von denen ich wusste, dass sie Quatsch und pure Zeitverschwendung waren, nur weil ein ahnungsloser Chef das von mir wollte.

    Vielen Dank für deinen großartigen Artikel und den Beitrag zur Blogparade!

    Liebe Grüße
    Elke

    Antworten
    • Carina Reitz

      Liebe Elke,

      danke für das wundervolle Feedback! Es ist so wichtig, sich immer wieder vor Augen zu führen, warum man etwas macht. Der Tipp mit dem Schild ist super, so wirst du immer wieder an dein Herzensding erinnert <3

      Mit deiner Blogparade hast du einen Nerv getroffen - ich bin dir so dankbar dafür! Und ich bin mir sicher, dass dir noch einiges mehr einfällt 😉

      Ganz liebe Grüße
      Carina

      Antworten
  2. Biggi

    super Artikel liebe Carina – Du sprichst mir tief aus dem Herzen!!!
    Und zwar in absolut allen Punkten!!!
    Herzliche Grüße & gute Erholung
    Biggi

    Antworten
    • Carina Reitz

      Liebe Biggi,

      vielen Dank <3 Es tut echt gut zu wissen, dass es anderen genauso geht. Deshalb ist die Blogparade von Elke ein echtes Geschenk, oder?

      Herzliche Grüße an dich
      Carina

      Antworten
  3. Anja Radermacher

    Liebe Carina,
    ich könnte Dich knutschen!! Du sprichst mir so was von aus dem Herzen.
    Da ist sie wieder, die Arbeit am Mindset…
    Du machst mir gerade Mut, bei mir nochmal genau hinzuschauen, und meine Herzensaufgaben an die Oberfläche zu holen 🙂
    Danke dafür!!
    Liebe Grüße, Anja

    Antworten
    • Carina Reitz

      Liebe Anja,

      da werde ich ja ganz rot 😉 Danke für dein Feedback, es freut mich, dass dir mein Artikel Mut macht! Und ja, das Mindset. Es lohnt sich, immer wieder dran zu arbeiten. Ich wünsche dir viel Spaß beim (Wieder-)Entdecken deiner Herzensaufgaben <3

      Liebe Grüß
      Carina

      Antworten
  4. Karoline

    Liebe Carina, es könnte mein Artikel sein 😉 Danke, genau so denke ich auch. Ich mache Marketing. Ja, aber aus dem Bauch und nicht nach Plan. Manche Postings laufen spitze, andere nicht so dolle. Ja und? Das geht anderen, die eine große Strategie dahinter haben ganz genauso. Authentisch sein, das ist das A und O, alles andere macht mir Stress und fühlt sich nicht gut an.
    Und zu den Coach-the-Coach-Angeboten: wir Coaches sind eine sooo dankbare Zielgruppe, weil wir nicht überzeugt werden müssen, für Entwicklung Geld auszugeben. Wir Coaches allerdings arbeiten im B2C-Bereich, da ist es um einiges schwerer. Das wiederum verraten uns die Marketing-Gurus nicht 😉
    Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und freue mich, dass ich nicht die einzige bin, die einen Scheiß auf all diese Strategien gibt! :-))

    Liebste Grüße,
    Karoline Bruse – Souverän mit Dir selbst
    Coach für gesunde Selbstverantwortung

    Antworten
    • Carina Reitz

      Liebe Karoline,

      da sprichst du einen wichtigen Aspekt an, wir Coaches müssen oft viel mehr tun, um unsere Kunden von uns zu überzeugen. Dafür brauchen wir eine andere Art von Marketing, das haben die Gurus aber eben noch nicht alle begriffen. Und genau deshalb ist es auch so wichtig, dass wir unser Ding machen, das, was sich gut und richtig anfühlt. Dann ziehen wir auch die Klienten an, die zu uns passen 🙂

      Liebe Grüße
      Carina

      Antworten
  5. Damaris Aulinger

    Liebe Carina,

    trotz „Unser Leben ist wie ein leeres Blatt Papier.
    Wir können es gestalten, wie wir wollen“ – kann das auch eine enorme Herausforderung werden. Allerdings auch eine Herausforderung uns mal wieder klar zu machen, was wir tatsächlich wollen!

    Dein Artikel ist ganz wundervoll und ich fühle das ganz genauso!
    Einen Scheiss muss ich – da hat Elke mitten ins Schwarze getroffen.
    Du beschreibst das so herzlich ehrlich!…danke dafür!

    Alles Liebe,
    Damaris

    Antworten
    • Carina Reitz

      Liebe Damaris,

      das hast du ganz wundervoll beschrieben <3 Und die Blogparade passt gerade wirklich gut in die Zeit, habe ich das Gefühl. Ich freue mich auf viele weitere tolle Beiträge zum Thema. Bist du auch dabei?

      Liebe Grüße
      Carina

      Antworten
  6. Cornelia

    Toller Artikel, Carina

    Ja, ich lese in letzter Zeit auch immer wieder, ‚Du musst dieses‘ ‚Du musst jenes‘ machen um erfolgreich zu sein. Es sind durchaus auch gute Tipps – keine Frage.

    ABER! Ich kann nur Eines nach dem Anderen machen. Und ich muss mir selbst auch immer wieder bewusst werden, was ich will und in welcher Zeit ich was umsetzten kann. Was passt zu mir und was passt zu meiner Strategie.

    Herzliche Grüsse,
    Cornelia

    Antworten
    • Carina Reitz

      Liebe Cornelia,

      ganz genau! Es gibt viele tolle Tipps und Tricks. Die Kunst liegt darin, das für sich passende zu finden und umsetzen zu können. Sich immer wieder selbst zu reflektieren ist der Schlüssel zu einem bewussten Umgang damit.

      Liebe Grüße
      Carina

      Antworten
  7. Pascal

    Hallo Carina,

    ein wirklich spannender Beitrag. Das interessante ist: dass die Sachen, die du oben aufzählst am meisten von Leuten behauptet wird, die Online-Produkte oder Coachings zu diesen Themen anbieten. Nicht, dass ich ihnen andichte, sie wollen nur verkaufen. 😉 Das wollen Sie sicher auch. Vielmehr glaube ich, dass es der Weg ist, mit denen Sie Erfolg hatten. Und nun der Meinung sind, dass dieser Weg auch für alle anderen funktioniert.

    Im Laufe meiner Zeit in der Werbebranche, hatte ich einige Kunden, die recht erfolgreich sind. Und stell dir mal vor: ganz ohne eines von den oberen Dingen zu tun. Oder jemals getan zu haben. Oder es wirklich nur so nebenbei machen. Es gibt auch genug Unternehmen, die alleine von Mund zu Mund Propaganda gut leben. Ohne Facebook, Blog und sogar ohne Internetseite. Man stelle sich das mal vor. Erkläre den mal, dass Sie Werbung benötigen, wenn ihre Arbeitsauslastung voll ist 😉

    Es geht alles.

    Es gibt genug Gründe die Dinge aus deiner Liste zu tun. Sie haben ihre Berechtigung. Es gibt aber genug Gründe es sein zu lassen.

    Die Frage ist, was will ich? Welche Ziele habe ich? Und wie komme ich da am besten hin? Oder wie nah bin ich schon dran? Usw.

    Und das wichtigste, welche Ressourcen stehen mir zur Verfügung.

    Also eine Menge Individualität. Nur die lässt sich schlecht verkaufen. Jeder möchte den Königsweg. Und den am liebsten im Porsche. Für den Preis eines Gebrauchten Klapprads. Deshalb wird lieber alles als Non-plus-Ultra verkauft. Anstatt zu gucken, ob es individuell passt.

    Um so schöner, dass es Menschen, wie dich gibt: Die sagen, Hey du musst nicht jeden Scheiß mitmachen, um erfolgreich zu sein. Denn DU entscheidest über dein Business – und sonst niemand.

    Danke dafür.

    Viele Grüße

    Pascal

    Antworten
    • Carina Reitz

      Hallo Pascal,

      vielen Dank für deinen wunderbaren Kommentar! Ich sehe das genau wie du: Was richtig und was falsch ist, ist eine sehr individuelle Sache. Nur du allein weißt, was gut für dich und dein Business ist. Schön, dass es so viele Menschen gibt, die das erkennen <3

      Viele Grüße
      Carina

      Antworten

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