…Timo Schlappinger von ts-itconsult.

Alle 14 Tage (ok, heute ausnahmsweise schon nach 7 Tagen 😉 ) findest du hier unter der Rubrik 5 Fragen an… ein Interview mit einem Menschen, der es geschafft hat, seinen Traum zu leben. Aus jeder Vogelscheuche kann eine Rampensau werden – diese Interviews sollen dir Mut machen und zeigen, dass es immer einen Weg gibt.

Make IT mit Timo 🙂

Timo, im Moment führst du die ts-itconsult noch im Nebenberuf. Wie sieht dein Traum für die Zukunft aus?

Mein Traum der Zukunft sieht so aus, dass ich gerne komplett von der ts-itconsult leben kann. Das ist aktuell noch nicht möglich.
Ich brauche noch die finanzielle Sicherheit des Angestelltendaseins. Allerdings hat das den Vorteil, dass ich vieles einfach einmal ausprobieren kann.

Ich arbeite jeden Tag daraufhin, dass ich mich komplett unabhängig machen kann und ich mit meinem Kundenstamm dann von überall auf der Welt arbeiten und Geld verdienen kann.

Du hast beruflich früher etwas völlig anderes gemacht und bist bis heute generell keinem geraden Weg gefolgt. Wie oft hattest du das Gefühl, hinschmeißen zu wollen? Und wie hast du dich immer wieder motiviert, weiterzumachen?

Das Gefühl einfach alles hinschmeißen zu wollen habe ich in meinem Angestelltenjob recht häufig. Ich mag es nicht, wenn ich meine Ideen nicht einbringen kann und dass diese funktionieren, kann ích an der ts-itconsult erkennen.

Ich mache keine Werbung (also keine bezahlte Werbung). Ich werde weiter empfohlen und nur durch meine Sichtbarkeit auf Facebook habe ich meinen Expertenstatus untermauert. Also scheine ich ja etwas richtig zu machen und genau das motiviert mich sehr. Gut, ohne meine Festanstellung hätte ich sicher mehr zu kämpfen und diese Sicherheit und auch meine Facebook-Freunde motivieren mich sehr.

Welche Menschen willst du mit deiner Herzensarbeit erreichen?

Ich möchte die Personen erreichen, die sich mit der IT nicht so gut auskennen und auch in ihrem Bekanntenkreis niemanden haben, der sie unterstützt. Dadurch dass ich per Fernwartung fast alle Arbeiten durchführen kann, bin ich sehr flexibel. Gerade Kleinunternehmer haben oftmals erst abends so richtig Zeit sich um das alles zu kümmern. Aber die meisten Firmen arbeiten von „nine to five“. Ich kann auch mal abends oder an den Wochenenden meine Arbeiten durchführen. Jeder hat das Recht auf eine funktionierende und sichere IT und ich möchte auch denen, die wenig Geld haben, dies zu ermöglichen.

Welchen Traum willst du dir im Leben sonst noch erfüllen?

Ich möchte gerne meinen Lebensabend in Schweden verbringen, dort auf einem kleinen Hof leben. Gemüse und Obst selbst anbauen. Am Liebsten mit einem eigenen Stück Wald und einem See. Dann werde ich auch mein Rudel Schlittenhunde haben und mit ihnen durch die Landschaft düsen.

Was willst du meinen Vogelscheuchen mit auf den Weg geben?

Traut Euch einfach Eure Ziele zu verfolgen. Man bereut weniger das was man getan hat als das, was man nicht getan hat.
Habt einfach den Mut euch weiter zu entwickeln und Deinen Ideen und Träumen nach zu jagen.

Timo, herzlichen Dank dafür, dass du meine Fragen beantwortet hast 🙂

Wer hier Rede und Antwort steht:

Mein Name ist Timo Schlappinger ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Zusammen mit unseren beiden Katzen und beiden Hunden wohnen wir im Hunsrück. Ich bin seit dem Jahr 1992 in der IT tätig. Und habe somit fast ein viertel Jahrhundert Erfahrung mit Computern, Netzwerken und der IT Sicherheit.
Wie ich zur IT kam

Schon in meiner Jugend habe ich mich für Computer interessiert. Bei Freunden lernte ich den Comodore 64 kennen und später auch den Comodore Amiga 500. Wir programmierten und hatten unseren Spaß. Ich wollte selbst immer einen Amiga 500 haben, aber das wurde von meinen Elter kategorisch abgelehnt. Ich sollte einen richtigen Computer bekommen. Also habe ich Prospekte ausgetragen und mein Starwars Spielzeug verkauft um für einen Rechner zu sparen. Das Geld ging dann an meine Eltern (immerhin 700 DM) und zu Weihnachten bekam ich ihn dann. Einen IBM kompatiblen XT mit sagenhaften 4,7 MHz und immerhin 640 kb RAM, einer 10 MB goßen Festplatte (Ja, Megabyte und nicht Gigabyte) und einer CGA Grafikkarte, die immerhin 4 Farben gleichzeitig darstellen konnte (zur damaligen Zeit war Monochrom noch Standard). Heute hat jedes Handy ca. 500 mal mehr Rechenleistung als dieser Rechner, aber es war MEIN Rechner… Ich begann mich mit dem Rechner auseinanderzusetzen und in der Jugend heißt das ,sich mit Computerspielen zu befassen! Wir hatten immer alle neuen Spiele parat und programmierten uns so genannte Trainer, diese Trainer ermöglichten es uns die Werte der Daten zu ändern, um „unendliches Leben“ zu bekommen. Allerdings galt dies nur nur für die Spiele und nicht für uns

Mein berufliches Leben in der IT

Aus der jugendlichen Neugier wurde dann auch irgendwann mein Beruf daraus. Ich begann als Supporter für eine Buchhaltungssoftware aus Frankfurt und arbeitet mich da weiter vom Endkundensupport in den Partnersupport. Dies war schon viel anspruchsvoller, denn hier kamen dann auch richtige Netzwerke hinzu und ich begann mich auch für die Serverlandschaft zu interessieren. Das war auch die Zeit als ich von Windows zur Linuxfraktion wechselte. Seitdem nutze ich fast nur noch Linux als Desktop- und Serverbetriebssystem. Ich liebe die Freiheit die sich daraus ergibt. Natürlich kenne ich mich auch mit der Windowslandschaft aus, denn die sind in den meisten Firmen nun mal anzutreffen. Über das Thema CRM kam ich dann zu einem Partner des Softwarehauses und lernte dort noch sehr viel über Datenbanken, Exchangeserver und so weiter. Zu den damaligen Kunden gehörten auch die ein oder andere Bank. Die hatten entsprechende Anforderungen und da kam das Thema Sicherheit schon auf mich zu. Ich beschäftigte mich sehr viel mit den Infektionsmöglichkeiten und sicherte die Systeme nach dem damaligen Stand der Dinge soweit es ging ab. Mit der Zeit änderten sich die Viren und wir mussten unsere Sicherheitslösungen anpassen. Ich begann mich mit Firewalls zu befassen und setze schon meine eigene Firewall auf Linux-Basis auf um mein eigenes kleines Netzwerk abzusichern. Seit 2013 habe ich an mehrere Weiterbildungen im Bereich Sophos UTM teilgenommen und kenne mich damit sehr gut aus. Auch mein eigenes Netzwerk wird mittels der Sophos UTM vor Angriffen von außen geschützt. Dahinter befinden sich mittlerweile ein paar Webserver, Cloud Server und ein eigener Mailserver (alles Linux basiert). Firewalls liebe ich besonders und habe hier auch schon mit mehreren Lösungen meine Erfahrungen geammel. Durch meinen Beruf als Administrator, kam ich mit vielen verschiedenen Virenscannern in Kontakt und lernte privat auch Malwarebytes kennen und lieben. Mittlerweile bin ich mit meinem Nebengewerbe Partner von Bitdefender, Sophos, F-Secure, Malwarebytes und Kaspersky.

Meine Webseite http://www2.ts-itconsult.de
Facebook: https://www.facebook.com/tsitconsult

Was ist deine Meinung zu Timos Weg? Überlegst du vielleicht auch, ein eigenes Business neben deinem Hauptjob aufzuziehen? Wie sind deine Gedanken dazu? Wir freuen uns auf deinen Kommentar 🙂

2 Kommentare

  1. Timo Schlappinger

    Herzlichen Dank Carina. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Deine Fragen zu beantworten.

    Antworten

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