Dieser Artikel erscheint im Rahmen meiner EIGENEN Blogparade „Mein traumhaftes Jahr 2016“ – und damit habe ich mir schon einen meiner Träume erfüllt. Seitdem ich im letzten Jahr zum ersten Mal an einer Blogparade teilgenommen habe, war es mein Wunsch, einmal selbst eine zu veranstalten. Und genau ein Jahr später klappt es nun 🙂

Wenn du in den sozialen Medien unterwegs bist, ist dir sicher auch aufgefallen, dass viele Menschen froh sind, wenn sich das Jahr 2016 endlich verabschiedet. Mir geht es ähnlich. Natürlich auch wegen der vielen unschönen Ereignisse in diesem Jahr. Aber auch, weil mein persönliches Jahr 2016 ziemlich turbulent war und ich mich freue, in 2017 wieder voll durchzustarten. Aber alles schön der Reihe nach – erst der Rückblick, dann der Ausblick 😉

Mein Jahr 2016

Beruflich haben sich in 2016 viele Dinge ereignet, die ich zu Beginn des Jahres definitiv nicht so erwartet hätte. Ich war seit knapp eineinhalb Jahren selbstständig als Coach – im Nebenjob. Und ich dachte, dass das auch noch eine Weile so bleiben wird. In meinem Hauptjob standen wir in unserem Bereich zwar vor einer Umstrukturierung. Ich machte mir aber keine Sorgen, dass es für mich auch weiterhin ein Plätzchen geben würde. Allerdings merkte ich mit der Zeit, dass ich darauf eigentlich keine Lust mehr hatte. Etwas später bot sich eine Gelegenheit und so beschloss ich im Sommer, meinen Job als Personalentwicklerin nach 11 Jahren aufzugeben und mich voll und ganz meiner Selbstständigkeit zu widmen.

Seit September bin ich also komplett als Solopreneurin unterwegs – und irgendwie ein bisschen rastlos. Ich hatte tausend Ideen, die ich am liebsten alle gleichzeitig umsetzen wollte. Mit dem Ergebnis, dass ich tausend Dinge angefangen, aber kaum etwas zu Ende bekommen habe. Für mich als Strukturmensch und Liebhaberin von Plänen und To-Do-Listen eine völlig neue Erfahrung! Dazu kam, dass ich mich im letzten halben Jahr stark auf mein Privatleben fokussiert habe. Ich habe das Haus meiner Großeltern übernommen und war hauptsächlich damit beschäftigt, dieses zu renovieren, meist in Eigenleistung. Im November bin ich eingezogen: Raus aus dem Speckgürtel Frankfurts, zurück an den Arsch der Welt – nachhause. Jetzt bin ich angekommen, körperlich, gefühlsmäßig und gedanklich.

 

Trotz dieser turbulenten und rastlosen Zeit habe ich es geschafft, mir den einen oder anderen Traum zu erfüllen:

 

  • Ich bin voll und ganz mein eigener Chef. Ich allein bestimme, wo, wann, was und wie viel ich arbeite.
  • Ich habe mich endlich klarer positioniert – als Coach für Vogelscheuchen und Rampensäue.
  • Ich habe eine eigene Marke! Unter HeavyMental biete ich Mentalcoaching für Rockmusiker an.
  • Meine Sichtbarkeit ist im Vergleich zu 2015 enorm gestiegen. Dazu haben unter anderem zwei Challenges beigetragen, die ich ins Leben gerufen habe.
  • Ich habe es in diesem Jahr endlich geschafft, meine Lieblingsband live zu sehen – und das gleich zwei Mal 🙂
  • Ich bin wieder zuhause.

Wie traumhaft wird mein Jahr 2017?

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Es sind aber schon jetzt so viele tolle Projekte in der Planung und ich bin so motiviert, dass ich das Gefühl habe, es könnte mein bisher bestes Jahr werden. Auf jeden Fall will ich mir in 2017 diese großen und kleinen Träume erfüllen:

 

  • Vielleicht kennst du schon meine Facebook-Gruppe Zeitmanagement verbessern. Darüber hinaus will ich noch mindestens eine weitere Gruppe aus der Taufe heben.
  • Ich will HeavyMental als Marke etablieren (Ok, das könnte auch ein bis zwei Jährchen länger dauern, aber in 2017 will ich zumindest mal den Grundstein dafür legen).
  • Ich will ein Gruppen-Programm starten.
  • Ich will mindestens zwei Challenges selbst durchführen (eine davon startet bereits im Januar 🙂 ).
  • Ich will einen Onlinekurs entwickeln.
  • Ich will pro Monat mindestens ein Live-Video drehen.
  • Ich will neben Online-Coachings und Webinaren auch wieder mehr Präsenzseminare durchführen.

 

Ok, wenn ich das so lese, ist das schon ein ganz schönes Paket. Aber man wächst ja an seinen Herausforderungen, oder? 😉

Noch Fragen?

Für die Teilnehmer meiner Blogparade habe ich Leitfragen formuliert, an denen sie sich bei Bedarf orientieren können. Die meisten Fragen habe ich im vorstehenden Text bereits verarbeitet. Trotzdem gibt es noch ein paar Fragen, die ich hier noch nicht so recht „verwurschteln“ konnte, die ich dir aber nicht vorenthalten will. Deshalb bekommst du meine Antworten darauf jetzt an dieser Stelle.

Welche deiner persönlichen Eigenschaften haben dir geholfen, durchzuhalten?

Ich bin ziemlich zäh und kann extrem lange Widerstand leisten. Vor allem, wenn ich etwas wirklich will. Dazu kommt, dass ich eine ziemliche Optimistin bin – ich schaue also sowieso meistens nach vorne.

Wie hast du dich in diesem Jahr verändert? Was hat dich an dir selbst positiv überrascht?

Ich bin ja von Natur aus eher introvertiert. In diesem Jahr habe ich es noch mehr geschafft, aus mir heraus zu gehen. Ich bin also eine noch größere Rampensau geworden und somit der beste Beweis für meine Klienten, dass es geht 😉

Am meisten überrascht hat mich, dass es mir nichts mehr ausmacht, andere um Rat zu fragen. Und das ist soooo wichtig!

Wofür bist du in diesem Jahr besonders dankbar?

Besonders dankbar bin ich dafür, dass ich dieses Jahr überstanden habe, ohne größere gesundheitliche Probleme. Und dafür, dass sich für jedes Problem über kurz oder lang eine Lösung gefunden hat.

Wer hat dich auf deinem Weg begleitet? Wem bist du dankbar und möchtest es an dieser Stelle mal loswerden?

So, das könnte jetzt ein bisschen dauern…

Ich danke meinem Lebensgefährten dafür, dass er mich in diesem turbulenten Jahr begleitet und ertragen hat – und dafür, dass er immer noch da ist.

Ich danke meiner Familie dafür, dass sie hinter mir steht. Vor allem, wenn es drauf ankommt. Meinen Eltern bin ich überaus dankbar für die Unterstützung bei der Renovierung meines Hauses. Meiner Schwester danke ich dafür, dass sie immer mal wieder „einfach so“ vorbeikommt – und mich so daran erinnert, mal ne Pause zu machen. Danke auch an meine beiden kleinen Neffen. Dafür, dass sie mir das Gefühl geben, als Tante ganz brauchbar zu sein 🙂

Ein großes Dankeschön und eine dicke Umarmung für Wiebke Thieme und Judith Diehl. Dafür, dass sie meine Freundinnen sind. Und noch mehr dafür, dass sie es mit mir gemeinsam gewagt haben, ganz besondere Seminare zu entwickeln und anzubieten (wenn du mehr wissen willst, schau doch mal hier).

All meine Wertschätzung und Hochachtung für die tollen Menschen, die ich zu meinem Netzwerk zählen darf, für ihr Feedback und ihre Inspiration:

Antonia Anderland, Martina Blümlein, Jane Eggers, Franka Ettwein, Gerhard Fuchs, Pascal Futter, Ulrich Hadasch, Vera Heijligers, Silke Heitz, Petra Hurt, Brigitte Ilibagisa Krüger, Meike Iwanek, Wiltraud Johanning-Natzke, Heike Klingler, Keith Klöppner, Petra Maria Kurth, Britta Lorenzen, Wolfgang Natzke, Eva Peters, Christiane Pfeiffer, Wanda Schäfer, Martin Schulz, Silke Steigerwald, Nicole Wendland. Ganz besonderen Dank an meine Sparringspartner in der Denkfabrik: Christine Konstantinidis, Anita Leverenz, Timo Schlappinger, Birgit Schultz, Elke Schwan-Köhr und Davis Leandro Seedorf – you rock!

Danke an meine Unternehmerkollegen im BusinessClub Hochtaunus.

Sehr dankbar bin ich Anne Wolnitza dafür, dass sie die beiden Titelbilder für meine Webseite gezeichnet hat.

Ein großes Dankeschön auch an meine ehemaligen Arbeitskollegen für die tolle und wertvolle Zeit, insbesondere an Mario Schölch, Heinz Kilb, Rolf Wiederspahn, Jutta Mohamed-Ali, Andrea Ade, Daniel Schubert, Andreas Meier, Andreas Heß, Stefan Gliewe, Jasmin Döring und Jörg Fiedler.

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Falls doch, darfst du mir gerne eine böse E-Mail schreiben 😉

Zum Schluss danke ich noch meinem Hund. Ja, das muss sein. Jeder, der einen Hund hat, versteht, warum <3

Welche Tipps hast du für deine Leser, wenn es darum geht, seine Träume zu verwirklichen?

Ich sag‘ dir ganz klar: seinen Traum zu verwirklichen ist nicht immer einfach. Es kostet Zeit, Geld, Geduld und ist mitunter harte Arbeit. Manchmal machst du Dinge für die Tonne. Manchmal lässt der Erfolg lange auf sich warten. Auch bei mir lief es in diesem Jahr nicht so gut, wie ich gehofft hatte.

Ich weiß allerdings, dass ich definitiv nicht zurück in einen Angestelltenjob will. Und dafür werde ich alles geben. Trotz all der Sorgen, die ich auch manchmal wegen der Zukunft habe: seitdem ich meinen Traum lebe, schlafe ich nachts durch, habe ich weniger Rückenschmerzen und kaum noch Migräneanfälle. Ich mache also irgendwas richtig, oder?

Deshalb ist mein Tipp an dich: Hör‘ auf deinen Körper und auf deinen Instinkt. Wenn es sich richtig anfühlt, ist es auch richtig für dich. Halte durch, auch wenn es hart ist. Es lohnt sich!

Wenn du deinem persönlichen Jahr 2016 ein Motto geben müsstest, wie würde es lauten?

Es geht immer irgendwie weiter. Immer.

Das war mein Jahr 2016. Mal traumhaft, mal ein kleiner Alptraum. Aber im Großen und Ganzen bin ich gut durchgekommen. Jetzt freue ich mich auf 2017 und bin gespannt auf alles, was es bringen mag.

Hast du noch Lust auf weitere Rück- und Ausblicke? Dann schau doch mal bei meiner Blogparade vorbei und lass‘ dich inspirieren!

Wie war dein Jahr 2016? Eher Traum oder Alptraum? Welche Träume hast du für 2017? Ich freu‘ mich auf deinen Kommentar.

2 Kommentare

  1. Pascal

    Hallo Carina,

    vielen Dank für den Einblick in dein 2016 und für deinen Blick in Richtung 2017.

    Da hast du dir wirklich eine Menge vorgenommen und ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Es wird sicher Großartig. Denn 2016 hast du ja schon gemeistert. Ich freue mich auf viele weitere Blogbeiträge von dir.

    Viele Grüße

    Pascal

    Antworten
    • Carina Reitz

      Hallo Pascal,

      vielen Dank für dein Feedback! Ich freue mich auf den weiteren Austausch mit dir in 2017 🙂

      Liebe Grüße
      Carina

      Antworten

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