What the f*** ist Mentalcoaching überhaupt?

 

Vielleicht hast du dich das schon mal gefragt. Vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall geht es in diesem Artikel genau darum – die Grundlagen zu erklären. Denn danach werde ich schon immer mal wieder gefragt. Und weil mir Transparenz wichtig ist, betreibe ich also heute ein bisschen Aufklärungsarbeit 😉

 

Viele Menschen bringen Mentalcoaching oder mentales Training am ehesten mit Leistungssport in Verbindung. Dort wird es hauptsächlich – und sehr erfolgreich – angewandt, um Bewegungsabläufe zu optimieren, die allgemeine Leistung zu verbessern und den Sportler gezielt auf Wettkämpfe vorzubereiten.

 

Tatsächlich wenden aber die meisten Menschen mentales Training an und zwar tagtäglich – meistens unbewusst. Hast du dir vielleicht auch schon mal vorgestellt, wie eine bestimmte Situation in deiner Zukunft ablaufen könnte? Ja? Dann hast du dir bestimmt auch ausgemalt, wie du dich in der konkreten Situation dann fühlen würdest und was deine Familie, Freunde und eventuell deine Kritiker dann sagen oder tun würden. Stimmt’s?

Wie funktioniert’s?

Genau das ist ein wesentlicher Bestandteil des Mentalcoachings, die Vorstellungsarbeit. Dadurch bist du in der Lage, deine negativen Gedankenmuster aufzulösen, deine Gedanken positiv zu beeinflussen und gezielt zu lenken. Eine Fähigkeit, die übrigens in jedem von uns schlummert, du musst sie nur (wieder) entdecken. Mentalcoaching ermöglicht es dir, die Veränderungen, die du dir in deinem Leben wünschst, selbst herbeizurufen. Denn alles, was um dich herum geschieht, ist Ausdruck deiner Gedanken, deiner Gefühle und deiner Körpersprache. Und das Mentale ist eben das Zusammenspiel genau dieser drei Bereiche – und eben nicht nur reine Kopfsache.

Alles Hokus Pokus?

Aber Achtung! Mentalcoaching ist keine Zauberei. Du bekommst dadurch nicht automatisch alles, was du dir wünschst. Allerdings eröffnen sich dir durch deine veränderte Denkweise und den Einsatz von Imaginationen Wege, die du vorher nicht für möglich gehalten hättest. Und selbst, wenn es mal nicht so klappt, wie du es dir gewünscht hast: durch mentales Coaching erhältst du eine neue Sicht auf die Dinge und du lässt dich von Rückschlägen einfach nicht mehr unterkriegen. Es hat also durchaus eine magische Wirkung 🙂

 

Mentalcoaching ist nicht EINE Methode. Eher ein gut gefüllter Methodenkoffer. Je nach Klient und Situation arbeiten wir mit Elementen aus dem NLP, dem systemischen Coaching, dem EFT- und Embodiment-Coaching, dem Musik- und dem Bewegungscoaching sowie verschiedenen Entspannungstechniken und was sonst noch geeignet erscheint und zu dir passt.

Was ist für dich drin?

Jetzt weißt du, was Mentalcoaching ist und wie es funktioniert. Aber in welchen Situationen kannst du es für dich persönlich nutzen? Da gibt es verschiedene Anwendungsbereiche:

 

Nervosität, Lampenfieber und Prüfungsangst

Im Prinzip der „Klassiker“. Im Coaching lösen wir deine negativen Blockaden. Durch den Einsatz von mentalen Techniken bist du dann in der Lage, deine Angst zu lösen und die Nervosität in den Griff zu bekommen.

 

Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit

Für uns Introvertierte ist dieser Bereich ja oft eine mehr oder weniger große Baustelle. Wir sind es gewohnt, eher im Schatten unserer extrovertierten Artgenossen zu stehen und wagen nur selten den Weg ins Rampenlicht. Es ist nicht so, dass wir es nicht könnten, die „Sau raus zu lassen“ – dafür sollten aber eben die Rahmenbedingungen passen. Und manchmal wollen wir es wirklich unbedingt, schaffen es aber trotzdem nicht, weil wir uns selbst im Weg stehen. Stichwort: Selbstzweifel.

Genau da kommt mentales Training ins Spiel. Es gibt eine Reihe sehr wirkungsvoller Methoden, die zudem auch noch leicht erlernbar und hervorragend für die Selbstanwendung sind. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Probier’s aus, dann wirst du verstehen, was ich meine 🙂

 

kreative Blockaden

Wenn du künstlerisch tätig bist, z. B. als Maler oder Musiker, aber auch, wenn du eigene Texte schreibst oder neue Produkte und Dienstleistungen entwickelst – in all diesen Fällen ist Kreativität extrem wichtig für dich. Wenn die Quelle der Ideen versiegt, kann das schnelle mal existenzbedrohend werden. Im Coaching zeige ich dir, wie du mit Hilfe bestimmter mentaler Techniken deinen Ideenfluss am Laufen hältst und sich Blockaden gar nicht erst manifestieren können.

 

Stress, Erfolgsdruck, Versagens- und Existenzängste

Wir leben in einer Welt, die sich ständig verändert. In einer Geschwindigkeit, mit der wir nicht immer Schritt halten können. Leistungsdruck, zwischenmenschliche Probleme unterschiedlichster Art, Erwartungen an dich selbst und von anderen an dich, Geldsorgen, Stress – nicht immer leicht zu verkraften. Durch Mentalcoaching entwickelst du die nötige innere Stärke, um an diesen Belastungen nicht zu zerbrechen.

Was hast du jetzt ganz konkret davon?

Ganz einfach. Mentales Training ist ein extrem wirkungsvolles Mittel. Wenn du dich in einer oder mehrerer der oben beschriebenen Situationen befindest und das Gefühl hast, damit allein nicht klar zu kommen, solltest du dir Unterstützung von außen suchen. Zumindest für den Anfang. Wie ich weiter oben schon beschreiben habe, sind mentale Techniken relativ leicht zu erlernen und viele davon eignen sich auch für das Selbstcoaching. Du solltest sie aber vorher ein paar Mal unter professioneller Anleitung angewendet haben, um sie wirklich sicher in Eigenregie durchführen zu können.

Lass‘ uns quatschen!

Wenn du nun am Ende dieses Artikels das Gefühl hast, dich gerne mal mit mir unterhalten zu wollen, dann melde dich bei mir, damit wir ein unverbindliches Kennenlerngespräch vereinbaren können.

Ich arbeite übrigens zeit- und ortsunabhängig. Das heißt, dass ich per Skype, Mail oder Telefon für dich erreichbar bin – egal, wo du gerade bist. Bei Bedarf arbeiten wir aber auch vor Ort zusammen. Die Einzelheiten klären wir individuell ab.

Ich hoffe, ich konnte dir einen guten Einblick in die Welt des Mentalcoachings verschaffen. Es ist mir wirklich wichtig, dass du verstehst, wie ich arbeite und erkennen kannst, was es dir persönlich bringt. Deshalb lass‘ es mich bitte unbedingt wissen, wenn dir etwas nicht ganz klar ist. Du weißt ja, wie du mich erreichen kannst 😉

Jetzt will ich aber von dir wissen: Bist du schon mal mit Mentaltraining in Berührung gekommen? Für welche Herausforderung könntest du aktuell mentale Unterstützung gebrauchen? Schreib‘ mir einen Kommentar, ich freu‘ mich drauf 🙂

2 Kommentare

  1. Pascal

    Hey Carina,

    sehr schöner Artikel.

    Ich komme damit in meiner NLP Ausbildung in Berührung. Und muss sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Ich bin immer wieder verblüfft, wie oft wir uns selbst im Weg stehen.

    Der richtige Coach und das richtige Format können da echt Wunder bewirken.

    Viele Grüße

    Antworten
    • Carina Reitz

      Hey Pascal,

      ich danke dir. Ja, wir stehen uns ziemlich oft selbst im Weg – oft sind wir selbst unser einziges Hindernis 😉 In solchen (und auch in anderen) Fällen wirkt mentales Training wahre Wunder. Ich bin selbst immer noch erstaunt von der tiefen Wirkung. Das kann man mit Worten gar nicht so gut ausdrücken – du musst es einfach selbst erleben.

      Liebe Grüße
      Carina

      Antworten

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